Rasierseife und Schmierseife

Schon lange lange wollte ich das KOH (Kaliumhydroxid) mal für eine Mischversteifung verwenden, hab mich aber nicht so recht getraut. Und da ja gemeinsam alles besser geht und vor allem mehr Spaß macht, bin ich dann zusammen mit dem lieben Kittylein endlich zu Taten geschritten.

Mit meinem Seifenrechner habe ich die Mischverseifung in einem Schritt (also NaOH und  KOH) berechnen können. Diesen könnt Ihr Euch übrigens kostenlos herunter laden.

Und nun kann ich Euch das erste Rasierseifchen zeigen, welches von meinem Sohn schon getestet wurde. Heute sogar das 2. mal und er rasiert sich sonst (wenn überhaupt!) nur trocken. Das hat mich schon sehr gefreut 🙂

Entstanden ist die Seife im Crockpot und da ich auf das schnelle Andicken vorbereitet war und wusste, dass man dann einfach geduldig rühren muss, ging das eigentlich recht gut. Zumindest war das sicher nicht die letzte Rasierseife, wo ich doch einen neuen Fan habe 😉

IMG_3116

Und der Schaum sieht so aus:

IMG_3122

Etwas Schmierseife musste dann auch noch probiert werden. Damit lässt es sich gut putzen, wenn man sie nicht überfettet. Die fertige Paste ist zwar nicht besonders sehenswert, aber ich zeig sie Euch trotzdem.

IMG_3118

Habe dann einen Teil zu Flüssigseife verdünnt und der Rest steht in einer Dose im Kühlschrank und wird dann bei Bedarf entnommen. Hier noch die Flüssigseife:

Schön, dass Ihr vorbei geschaut habt und wie immer freue ich mich sehr über einen kleinen Gruß 🙂

Einen schönen Sonntag wünscht

Euer Seifenteufelchen Annett

 

Löwenzahntee, Karottensaft und Schafmilch – 4 neue Seifen

Meist verwendet man ja zur Herstellung der Lauge für die Seife destilliertes Wasser. Allerdings gibt es auch andere Flüssigkeiten, in denen man das Natriumhydroxid lösen kann.  Und genau das war Thema  im Gartehüsli vom Seifen4um.

Bei der Löwenzahnseife habe ich jeweils das gleiche Rezept als OHP (heißverseift) und als CP genommen. Bei beiden Varianten wurde anstelle von Wasser Löwenzahnes aus den Blättern verwendet. Weiterhin habe ich die frischen Löwenzahnblüten in Jojobaöl püriert und einen Heißauszug gemacht. Hinzu kamen noch Babassu, Straußenfett, Mangobutter, Distel HO, Arganöl und Reiskeimöl.

Die CP wurde beduftet mit einer Mischung ätherischer Öle (Zitrone, Litsea Cubeba, Ylang Ylang, Petit Grain) und für die OHP habe ich das leckere, aber sehr stark andickende PÖ Ginger verwendet.

Und so unterschiedlich sind die Ergebnisse geworden:

Löwenzahnseife

Hier die CP, die sehr bereitwillig in die Gelphase ging. Der Farbunterschied ist schon gravierend im Vergleich zu den ungegelten Einzelformen.

IMG_2830

Und das ist die OHP-Variante aus dem Crockpot.

 

IMG_2774

Foto der Gelphase

Für die folgende Seife habe ich die Lauge mit Schafmilch gerührt, und verseift wurden Kokos, Straußenfett, Olivenöl, Jojobaöl, Rizinusöl, Sheabutter, Arganöl.

Beduftet ist sie mit Giggles (duftet zitronig) von Natures Garden, was mir mein liebes Kittylein aus San Francisco mitgebracht hat :-*** Diese 3 Seifen haben wir wieder via Whats App gemeinsam gesiedet und es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. 🙂

IMG_2787

Die Seife ist im Ersatz-Divi entstanden mit Hilfe von Acryl-Rohren und wurde dann mit dem Stäbchen geswirlt.

IMG_2756

Herstellung

Bei dieser Seife kam Karottensaft als Laugenflüssigkeit zum Einsatz, und nur daher kommt auch die Farbe 🙂 Sie blieb unbeduftet und wurde speziell für Neurodermitis konzipiert.
Auch hier ist wieder Straußenfett enthalten.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart und sende Euch liebe Frühlingsgrüße…

Euer Seifenteufelchen Annett